Cervical spine syndrome (cervical spine syndrome)

Cervical spine syndrome (cervical spine syndrome)

Cervical spine syndrome, also known as cervical spine syndrome, is a prevalent diagnosis that up to two-thirds of all people receive at least once in their lives. The term cervical spine syndrome needs to be clearly defined. Instead, it is a collective term for various types of complaints and causes that occur in the area of ​​the cervical spine, neck, and shoulder region, for which there are many different treatment options. Below, you can find out which diagnoses are behind cervical spine syndrome and what you can do if you have it. 

What is cervical spine syndrome?

The cervical spine syndrome, also known as cervical spine syndrome or cervical syndrome, is the umbrella term for several different diseases that can occur in the cervical spine, neck and shoulder-arm region. 

If the thoracic spine is affected by a disease instead of the cervical spine, this is referred to as a thoracic spine syndrome. A cervical-thoracic spine syndrome consequently affects both the cervical and the thoracic spine.

 

Different types of cervical spine syndrome

Since cervical spine syndrome does not have just one cause and can manifest itself in many different ways, there are other classification options for it in medicine. The most common classifications are as follows:

  • The exact location of the complaint, i.e. which part of the spine is affected: A distinction is made between an upper (in the area of ​​cervical vertebrae 1 to 2), a middle (in the area of ​​cervical vertebrae 3 to 5) and a lower one (in the area of ​​cervical vertebrae 6 to 7) cervical spine syndrome.
  • The course of the disease: A distinction is made between an acute and a chronic cervical spine syndrome. While the critical form begins very suddenly and is often associated with solid symptoms, the regular form is characterized by a long history of suffering, which usually only slowly improves. The most common cause of acute cervical spine syndrome is cervical spine blockage. This leads to a blockage of the vertebral joints in the cervical spine, which can cause severe pain when turning and tilting the head.
  • The causes of the symptoms: Depending on the suspected reason for the cervical spine problem, a classification can be made according to the cause. Typically, a distinction is made between functional cervical spine syndrome, which occurs as a result of incorrect posture; degenerative cervical spine syndrome, which is caused by wear and tear and is often a physiological ageing process; and post-traumatic cervical spine syndrome, which can be the result of an accident. In addition, in rare cases, neurological causes (such as a herniated disc ) or rheumatological causes, such as arthrosis, can also cause cervical spine syndrome.
  • Radiation of pain: A distinction is made here as to whether the cervical spine syndrome is accompanied by local pain near the spine or whether there is so-called radicular pain. These are not limited to one region but can radiate far into the arm and are often accompanied by other symptoms such as sensory disturbances, reduced strength and weakened reflexes in the affected arm.

What causes the cervical spine syndrome?

The causes of cervical spine syndrome are very diverse and can be of a degenerative, neurological or traumatic nature or can also be due to poor posture.

 

Degenerative changes in the cervical spine

Degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule sind ein typischer Prozess des Alterns, der nicht unbedingt auf eine Krankheit zurückzuführen sein muss. Kommt es jedoch zu Um- und Anbauten an der Wirbelsäule (beispielsweise Osteophytenbildung, also die Entstehung von Knochenwucherungen, oder Osteoporose) kann dies zu Fehlstellungen führen, die Schmerzen an Muskeln (Myalgien), Gelenken (Arthralgien) oder Nerven (Neuralgien) im HWS-Bereich verursachen. Auch eine verschleißbedingte chronische Reizung der Wirbelgelenke (ein sogenanntes Facettensyndrom) kann die typische Symptomatik des HWS-Syndroms hervorrufen.

Neurologische und rheumatologische Ursachen

Neurologische Ursachen für das HWS-Syndrom sind eher selten. Dennoch können hohe Bandscheibenvorfälle, ein eingeklemmter Nerv oder rückenmarksnahe Tumore ein typisches Zervikal-Syndrom verursachen.

Auch rheumatologische Erkrankungen wie Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans), Arthrose oder rheumatoide Arthritis kommen als seltene Ursachen für ein Halswirbelsäulen-Syndrom in Frage.

Traumata als Ursache des HWS-Syndroms

Traumatische bedingte HWS-Syndrome treten im Anschluss an Verletzungen oder einen Unfall auf. Ein typisches Beispiel ist das Schleudertrauma (HWS-Distorsion), das Folge von Auffahrunfällen sein und zu einer Verletzung der Weichteile im Bereich der Halswirbelsäule führen kann.

 

Funktionelles HWS-Syndrom durch Fehlhaltungen

Eine weitere, häufige Ursache des HWS-Syndroms ist eine ständige Fehlhaltung des Kopfes, wie beispielsweise beim Arbeiten am PC oder bei der Handynutzung. Durch die ständige leicht gebeugte Haltung des Kopfes kann es zu Verspannungen der Nackenmuskulatur kommen, die starke Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule nach sich ziehen kann. Dieses sogenannte funktionelle HWS-Syndrom lässt sich nur schwer diagnostizieren, da oftmals keine körperlichen Ursachen für die Beschwerden gefunden werden.

Welche Symptome treten beim HWS-Syndrom auf?

Nicht jedes HWS-Syndrom äußert sich auf dieselbe Art und Weise. Die Symptome der Erkrankung sind sehr individuell und können von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Trotz der großen Symptomvielfalt zeigen sich bei fast allen HWS-Syndromen folgende Beschwerden:

  • Hals- beziehungsweise Nackenschmerzen, die von der Wirbelsäule ausgehen, häufig bis in den Arm ausstrahlen und vielfach mit verhärteten Muskeln im Bereich des Nackens einhergehen
  • Spannungskopfschmerzen, also Kopfschmerzen, die vom Hinterkopf helmartig bis in die Stirn strahlen und zeitweise auch von Sehstörungen, Schwindel und Benommenheit begleitet werden
  • schmerzbedingte Bewegungseinschränkung des Kopfes

Kann ein HWS-Syndrom Schwindel und Tinnitus auslösen?

In einigen Fällen wird das HWS-Syndrom zusätzlich zu den genannten Anzeichen begleitet von Ohrgeräuschen in Form eines Tinnitus, Schwindel sowie Übelkeit und Erbrechen. Darüber hinaus können Kribbeln (Parästhesie) und Taubheitsgefühl (Hypästhesie) im Bereich der Schulter-Nacken-Arm-Region auftreten.

 

Bei diesen Warnzeichen sofort zum Arzt

Auch wenn das HWS-Syndrom in den meisten Fällen gut behandelt werden kann und vollständig ausheilt, gibt es immer wieder gefährliche Verläufe. Unbehandelt können diese bleibende Schäden verursachen oder gar zum Tod führen. Suchen Sie daher immer einen Arzt, beispielsweise einen Orthopäden oder Neurologen, auf, falls folgende Beschwerden auftreten:

  • andauernde oder fortschreitende Lähmungserscheinungen
  • fehlende oder gesteigerte Reflexe
  • Fieber, Gewichtsverlust, Nachtschweiß
  • begleitende Hautinfektion
  • nächtlicher Ruheschmerz
  • Morgensteifigkeit von mehr als 45 Minuten Dauer

Diagnose: Wie wird ein HWS-Syndrom festgestellt?

Nach einem ausführlichen Erstgespräch (Anamnese), bei dem der behandelnde Arzt die genaue Beschwerdesymptomatik erfragt, wird eine vollständige körperliche Untersuchung durchgeführt, die ihren Schwerpunkt auf der Halswirbelsäulenregion hat.

Dabei überprüft der Arzt zunächst die Beweglichkeit der Halswirbelsäule sowie der Zwischenwirbelgelenke und untersucht die Muskulatur auf Verspannungen, Verhärtungen und Druckschmerzhaftigkeit. Anschließend werden in beiden Armen das Gefühl, die Kraft sowie die Durchblutungssituation überprüft und die Reflexe durch Klopfen getestet.

Bei Auffälligkeiten sollten bildgebende Verfahren zur weiteren Diagnostik eingesetzt werden. Neben der Röntgenuntersuchung der Halswirbelsäule ist dies häufig eine Magnetresonanztomographie (MRT), um krankhafte Veränderungen frühzeitig feststellen zu können.

Das Zusammenspiel aus Anamnese, körperlicher Untersuchung und bildgebenden Verfahren führt in aller Regel schnell zur Diagnose HWS-Syndrom beziehungsweise zur Ursache desselben.

Behandlung: Was hilft beim HWS-Syndrom?

Die Behandlung des HWS-Syndroms fußt hauptsächlich auf zwei Säulen: Neben den nicht-medikamentösen Behandlungsoptionen wie Physio- und Thermotherapie, also der Linderung von Beschwerden durch Wärme- oder Kälteanwendungen, gibt es die Möglichkeit einer medikamentösen Behandlung.

Da für das HWS-Syndrom in vielen Fällen keine zufriedenstellende Ursache gefunden werden kann, ist auch die Behandlung oftmals langwierig und geprägt von vielen Therapieumstellungen. Grundlage jeder Behandlung sollte daher immer die sogenannte “multimodale Therapie” sein, die mehrere Therapiesäulen vereint und auf deren Basis die besten Ergebnisse erzielt werden.

 

Beschwerdelinderung ohne Medikamente

Die wichtigste Säule zur Behandlung des HWS-Syndroms ist Bewegung – auch wenn es Betroffenen aufgrund der Schmerzen mitunter schwerfällt. Besonders im Rahmen einer Physiotherapie können gezielt Muskelaufbau und Muskelentspannung der Halswirbelsäulenregion erlernt werden. Außerdem zielt die Physiotherapie darauf ab, eine rückengerechte Haltung auch im Alltag zu erreichen und die Belastung der Wirbelsäule auf ein Minimum zu reduzieren.

In vielen Fällen lindert Wärme die Beschwerden des HWS-Syndroms. Im Rahmen der Physiotherapie kommen daher auch warme Kompressen oder Rotlicht zum Einsatz.

Medikamentöse Behandlungsoptionen

The use of medication to treat cervical spine syndrome has both advantages and disadvantages. The decisive advantage of treatment with painkillers such as  ibuprofendiclofenac  or  paracetamol  is that tension is reduced and pain-related poor posture is prevented.

However, the use of non-prescription painkillers should always be clarified by a doctor, as  medications  can interact with other preparations and sometimes cause serious side effects.

How long does cervical spine syndrome last?

Since cervical spine syndrome can have many causes, the exact prognosis as well as the period of incapacity to work or the time until healing are difficult to predict. In many cases, the symptoms of cervical syndrome resolve spontaneously and are only short-lived. However, experience shows that cervical spine syndromes often recur, then become increasingly difficult to control and require longer-term sick leave.

 

Preventing cervical spine syndrome: what to do?

Not every cervical spine syndrome is preventable. This is simply due to the very wide variety of causes of the disease. While traumatic cervical spine syndromes are difficult to prevent, you can reduce the risk of degenerative processes and tension conditions through simple measures.

In addition to special exercises for the neck, any type of exercise that gently strengthens the neck and deep back muscles is recommended. Furthermore, care should always be taken to maintain an upright posture, which  can be easily achieved in everyday life by using orthopedic pillows or  ergonomic seating.

To avoid tension, relaxation methods such as autogenic training or progressive muscle relaxation (PME) can be learned. Regular neck massages can also prevent poor posture by relaxing tense muscles.

Cervical spine syndrome: Which exercises help prevent it?

To strengthen the neck muscles and prevent cervical spine syndrome, simple exercises can also be carried out at home:

  1. To do this, sit on a chair with your back straight and place the flat of your hand on your forehead. Now apply pressure to your forehead – your neck and back remain straight and can withstand the pressure.
  2. Place one hand on your temple and repeat the exercise. Then switch sides.
  3. Place your hands together, form a fist with one hand, enclose it with the other hand and bring it under your chin. Now apply pressure from below while holding your head against it. Make sure your posture is straight.
  4. Fold your arms behind your head and press your head against your hands while keeping your neck stretched.

All exercises should be held for ten seconds each and performed in an upright posture.

The exercises mentioned are particularly suitable for training the neck muscles and can thus help to prevent cervical spine syndrome. Whether they can be used for an existing cervical spine syndrome depends on its cause. Therefore, in this case, the exercises should only be carried out with prior medical clarification.

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