Dexamethasone: How the anti-inflammatory works

Dexamethasone is an active ingredient that, among other things, has an anti-inflammatory effect and weakens the reaction of the immune system. Dexamethasone gained particular notoriety as a promising drug to treat  COVID-19 . But how does dexamethasone work? For which complaints and diseases can dexamethasone be used and what role does the drug play in the treatment of COVID-19? You will find out in this article.

What is dexamethasone?

Dexamethasone is an artificial, long-acting glucocorticoid. Glucocorticoids are a group of substances that can be produced by the human body itself. They are among the hormones and fulfill important regulatory tasks. Its name is composed of the Greek word for sweet and the Latin word for bark. This name describes their effects on the sugar metabolism on the one hand and their origin from the adrenal cortex on the other.

The glucocorticoids are among the so-called steroid hormones. In addition to glucocorticoids, steroid hormones also include mineral corticoids and sex hormones such as estradiol and testosterone.

The body’s own glucocorticoids are corticosterone and cortisol. The commonly mentioned  cortisone  is the biologically inert (inactive) form of cortisol. That means it has no function in the body. Cortisone occurs naturally in the body. Dexamethasone is artificially produced and differs in its chemical structure from the body’s own glucocorticoids. Due to the changes, dexamethasone is approximately 30 times more effective than the body’s own glucocorticoids.

Effect of Dexamethasone

Dexamethasone has anti-inflammatory, immunosuppressive and anti-allergic effects. The active ingredient can therefore weaken the body’s immune response to a substance or disease. Dexamethasone exerts its effect via special glucocorticoid receptors that are located inside cells. These receptors then influence the genetic material (DNA) of the cells via signal pathways in such a way that fewer inflammatory substances are released.

How fast and how long does dexamethasone work?

Dexamethasone unfolds its full effect after about one to two hours. The half-life, i.e. the time until half of the active ingredient is broken down, is 36 to 72 hours. The duration of action is about 48 hours. Dexamethasone is one of the long-acting glucocorticoids.

Application of Dexamethasone

Dexamethasone is most commonly taken orally in tablet form. One tablet is usually taken with breakfast. However, it can also be used in the form of injections or topically (locally) as eye drops.

The main areas of application include:

Dexamethasone requires a prescription. The application should therefore always take place after medical consultation and medical supervision.

Dexamethasone dosage

The dosage depends on the type of application (tablet, injection or eye drops or eye ointment) and the underlying disease:

  • In  tablet form  , dexamethasone is usually administered in doses between 4 mg and 16 mg.
  •  4 mg to 20 mg are given intravenously .
  • Eye drops  usually contain 1 mg dexamethasone per 1 ml and  eye ointments  1 mg dexamethasone per 1 g.

It is important that with long-term, systemic use (intravenously or as tablets), the dose is reduced to 0.5 mg to 1 mg per day.

How long is dexamethasone taken?

Wie lange man Dexamethason nehmen muss, hängt von der Erkrankung, die behandelt wird, ab und lässt sich nicht pauschal beantworten. Wird ein akutes Krankheitsbild behandelt und Dexamethason nur über einen kurzen Zeitraum (wenige Tage) eingenommen, sind selbst bei hohen Dosierungen keine relevanten Nebenwirkungen zu erwarten.

Eine neuere Studie aus Taiwan weist jedoch daraufhin, dass auch eine orale Behandlung mit Kortikosteroiden, zu denen Dexamethason gehört, in einem Zeitraum von unter zwei Wochen starke Nebenwirkungen auslösen könnte. Dazu gehörten Blutungen im Verdauungstrakt, Blutvergiftungen und Herzinsuffizienz.

Sollte eine langfristige Einnahme notwendig sein, steigt die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen an. Aufgrund des günstigeren Nebenwirkungsprofils werden bei einer Daueranwendung allerdings Prednisolon oder Prednison dem Dexamethason vorgezogen. Prednison und Prednisolon unterscheiden sich vom Dexamethason. Es handelt sich um etwas schwächere, künstlich hergestellte Glukokortikoide.

Welche Nebenwirkungen kann Dexamethason verursachen?

Die Nebenwirkungen sind neben Dauer der Einnahme und Höhe der Dosis auch von der Verabreichungsart abhängig. Eine systemische Anwendung (den ganzen Körper betreffend) verursacht häufig mehr und schwerere Nebenwirkungen als die topische Anwendung, zum Beispiel in Form von Augentropfen oder Cremes.

Zu den möglichen Nebenwirkungen von Dexamethason zählen:

  • Hautatrophie (Gewebeschwund der Haut mit sichtbarer Verdünnung der betroffenen Hautschichten), Hauteinblutungen oder Wundheilungsstörungen
  • Hypokalzämie (Kalziummangel)
  • Knochenschwund
  • Muskelschwund
  • Umverteilung des Fettgewebes (Stiernacken, Vollmondgesicht)
  • Proteinabbau mit folgender Erhöhung des Blutzuckerspiegels und erhöhtem Diabetesrisiko
  • Störungen der Sexualfunktion (Menstruationsstörungen, Förderung der männlichen Behaarung bei der Frau, Impotenz)
  • Immunsuppression (Veränderung der Blutzusammensetzung, insbesondere der Blutzellen mit erhöhtem Thromboserisiko und erhöhter Infektanfälligkeit)
  • Depression
  • Katarakt (Grauer Star) oder Glaukom (Grüner Star)
  • In Kombination mit Schmerzmitteln (Aspirin, Ibuprofen und anderen) Erhöhung des Risikos für ein Magengeschwür um das 10- bis 15-fache
  • Wachstumshemmung bei Kindern
  • Nebennierenrindeninsuffizienz

Vor Gebrauch sollte daher der Beipackzettel des Präparats genau gelesen und bei Fragen oder Unklarheiten ärztliche Rücksprache gehalten werden.

Cushing-Syndrom als Folge einer Cortisol-Therapie

Die hier aufgeführten Symptome treten ebenfalls bei einem zu hohen Cortisolspiegel (Hypercortisolismus) auf. Dieses Krankheitsbild wird als Cushing-Syndrom bezeichnet. Das Cushing-Syndrom kann viele Ursachen haben, die häufigste ist aber die Einnahme von Cortisol-Präparaten im Rahmen einer Therapie.

Für Glukokortikoide, die als Medikamente eingenommen werden, existiert eine sogenannte Cushing-Schwelle. Bei einer langandauernden Therapie sollte diese Schwell nicht überschritten werden, da sonst ein iatrogenes (durch ärztliche Einwirkung entstandenes) Cushing-Syndrom droht. Die Höhe der Cushing-Schwelle hängt von der Stärke des verwendeten Glukokortikoids ab. Für Prednison beträgt sie 7,5 mg/Tag, für Dexamethason 1 mg/Tag.

Dexamethason-Hemmtest: Wozu dient er?

Dexamethason wird auch als Hilfsmittel in der Diagnostik eines Cushing-Syndroms benutzt. Das Cushing-Syndrom kann vielfältige Ursachen haben. Die Dexamethason-Hemmtests können Aufschluss über die Ursache geben.

Dabei existiert ein sogenannter Dexamethason-Kurztest und ein Dexamethason-Langtest. In beiden Fällen wird nachts Dexamethason verabreicht. Beim Kurztest eine Dosis von 1-2 mg, beim Langtest von 8 mg. Anschließend wird der Cortisolspiegel im Blut bestimmt. So kann der Rückkopplungsmechanismus, der zur Ausschüttung von Cortisol führt, überprüft werden.

Dexamethason absetzen

Generell sollten Glukokortikoide nach einer längerfristigen Einnahme nicht abrupt abgesetzt werden. Dies trifft prinzipiell auch auf Dexamethason zu, auch wenn es eher selten langfristig gegeben wird. Stufenweise reduziert werden sollte die Glukokortikoid-Dosis, wenn das Mittel länger als drei Wochen eingenommen wurde oder wenn bereits Symptome eines Cushing-Syndroms vorliegen. Man bezeichnet diesen Prozess als Ausschleichen.

Werden die Glukokortikoide zu schnell abgesetzt, kann es zu einer Nebennierenrindeninsuffizienz kommen. Die Ursache dafür ist, dass der Körper aufgrund der Zufuhr von Glukokortikoiden von außen die eigene Synthese (Herstellung) herunterfährt. Wird die Zufuhr von außen nun plötzlich beendet, hat der Körper nicht ausreichend Zeit, sich umzustellen und die Synthese wieder zu erhöhen. Ein Mangel an Glukokortikoiden (Addison-Krise) kann die Folge sein.

Entzugssymptome im klassischen Sinn gibt es eigentlich nicht. Es handelt sich dann viel mehr um die Symptome eines Cortisolmangels. Dazu gehören zum Beispiel niedriger Blutdruck, Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Gewichtsverlust.

Wann sollte Dexamethason nicht angewendet werden?

Dexamethason sollte bei folgenden Symptomen oder Erkrankungen nicht oder nur mit äußerster Vorsicht angewendet werden:

  • Überempfindlichkeit gegen Dexamethason oder einen enthaltenen Hilfsstoff
  • unbehandelte Infektionskrankheiten
  • kurz vor oder nach einer Impfung mit einem Lebendimpfstoff
  • während der Therapie auftretende Nebenwirkungen
  • Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist eine Therapie prinzipiell möglich, es werden jedoch in der Regel Prednisolon oder Methylprednisolon bevorzugt.

Dexamethason bei COVID-19

Dexamethason und andere Glukokortikoide sind vergleichsweise alte Medikamente und werden bereits seit Jahrzehnten in der Medizin angewandt. Ihre entzündungshemmende und immunsuppressive Wirkung kann auch unterstützend bei Infektionserkrankungen hilfreich sein. So werden Glukokortikoide beispielsweise bei einer Exazerbation (akute Verschlimmerung) einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) oder Asthma bronchiale eingesetzt. Auch bei Lungenentzündungen können Glukokortikoide unterstützend eingesetzt werden.

This effect also plays a role in connection with the SARS-CoV-2 coronavirus and the resulting disease COVID-19. One of the main problems of the severe course of COVID-19 is an excessive immune reaction, which causes inflammatory reactions in the entire organism (hyperinflammation syndrome). Dexamethasone and glucocorticoids in general can mitigate such an effect due to their immunosuppressive effect and have been proven to reduce the mortality of those affected with severe courses.

Dexamethasone is currently used in those affected who receive artificial oxygen. The use of dexamethasone in an earlier phase of the disease has so far shown no positive effect.

Similar Posts

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *