Gelatin – how healthy is it?

Gelatine, sometimes incorrectly referred to as “gelatine”, is an animal product that is used in many products due to its thickening properties. In addition to being used in  foods such as desserts, sweets or sausages such as aspic, it is also used in the pharmaceutical industry. But how healthy or unhealthy is gelatin, in what forms is it offered and what are the vegetarian and vegan alternatives to gelatin?

What is gelatin? composition and manufacture

Gelatine (Latin: gelare = to solidify, stiff) is a natural food. It is transparent, odorless and tasteless and has a variety of uses. Gelatine consists of 80 to 90 percent  protein  . The remaining components are water and mineral salts.

Gelatine is produced from  collagen  , which is mainly obtained from the connective tissue of livestock. In Europe, gelatine is mainly made from pork rinds, more rarely from cattle skin or bones from cattle and pork. As an alternative for people who do not eat pork or beef, gelatine from the connective tissue of fish (fish gelatine) is now also available.

After a complex process of processing (cleaning, extraction and heating), a yellowish powder remains, which is either used in this form or further processed into thin, almost transparent sheets or granules. Gelatin dissolves well in water and takes on a jelly-like consistency when it cools.

Is gelatin healthy?

Despite its high protein content, gelatine as a food offers hardly any additional health benefits for the human body. Since the product lacks the  amino acid  tryptophan, the protein contained in gelatine cannot be utilized by the body. This only works when you combine gelatin with foods that contain tryptophan, such as fish, beef, or  eggs .

Since gelatine is obtained from the structural protein collagen, which plays an important role in bones and cartilage, among other things, it is said to have a healthy effect on  arthrosis  and  osteoporosis  . Read below what this is all about.

Preparations with gelatin for osteoporosis and arthrosis

Some manufacturers offer  dietary supplements  with gelatine or so-called collagen hydrolyzate. This is a modified gelatin variant that is said to be good for the joints.

There is actually evidence that gelatine could have positive effects in the treatment of osteoarthritis of the knee. Regular intake may  reduce joint pain  and increase mobility. The basis of this thesis is that the collagen hydrolyzate accumulates in the articular cartilage and thus reduces friction.

In the case of osteoporosis, progressive bone loss should be curbed by taking the preparations.

However, the positive effect of gelatine or collagen hydrolyzate on the joints and bone resorption is controversial because the  study situation  is  not conclusive.  For this reason, taking preparations with collagen hydrolyzate is not recommended from a medical point of view.

Gelatine in der Pharmaindustrie und Medizin

Neben ihrem Einsatz in der Lebensmittelindustrie wird Gelatine auch in der Pharmaindustrie und der Medizin eingesetzt.

Ein Vorteil von Produkten aus Gelatine ist, dass sie sich bei Körpertemperatur auflösen. Das macht Gelatine zum idealen Hilfsstoff in der Arzneimittelindustrie. So wird sie zur Herstellung von Kapseln, Zäpfchen und Gels verwendet. Auch in einigen Impfstoffen ist Gelatine enthalten, beispielsweise im Vakzin gegen das Varizella-Zoster-Virus, im Vakzin gegen das Varizella-Zoster-Virus, also gegen den Erreger der Windpocken.

Auch als Mittel zur Blutstillung findet Gelatine Verwendung. Bei der sogenannten Gelatinesuspension wird ein Schwamm aus Gelatine in sehr kleine Stücke zerteilt und mit Kochsalzlösung vermischt. Dadurch ergibt sich eine zähflüssige Substanz, die über einen Zugang gespritzt werden kann, um kleinere, innere Blutungen zu stillen (beispielsweise bei Gewebeentnahmen an Organen). Die Schwämme selbst können darüber hinaus zur Blutungsstillung bei kleineren, äußerlich zugänglichen Wunden direkt vernäht werden, zum Beispiel nach Operationen am Zahnfleisch.

Bei starkem Blutverlust können Lösungen mit modifizierter Gelatine dabei helfen, den Volumenverlust an Blut auszugleichen. Dies dient dazu, die Pumpleistung des Herzens aufrecht zu erhalten und so auch die Versorgung von Organen mit Sauerstoff sicherzustellen.

Insbesondere bei der Gabe von Mitteln mit Gelatine über eine Injektion oder Infusion kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Bei bekannter Allergie sollte also auf den medizinischen Einsatz von Gelatine verzichtet werden.

Gelatine in der Nahrungsmittelindustrie

Dank ihrer Gelierkraft wird Gelatine beispielsweise als Gelier- und Verdickungsmittel in vielen Nahrungsmitteln eingesetzt. Gummibärchen, Wackelpudding, Tortenguss und Wurstwaren wie Sülzen werden mit Gelatine hergestellt. Auch Milchprodukte wie Joghurt sowie fettreduzierte Frischkäse- und Quarksorten können Gelatine enthalten.

Darüber hinaus findet Gelatine auch in der Getränkeindustrie Verwendung, denn Trübstoffe im Wein und in Fruchtsäften werden oft mit ihrer Hilfe entfernt. Man nennt diesen Vorgang “Klären” oder “Schönen”. Der anschließende Filtrierungsprozess befreit das Getränk zum größten Teil wieder von der Gelatine.

Möchte man selbst Gerichte zubereiten, die Gelatine enthalten (beispielsweise Desserts), kann man Speisegelatine auch im Supermarkt kaufen. Klassischerweise ist sie in Form von Gelatineblättern oder als Pulver erhältlich.

Vegetarischer und veganer Ersatz für Gelatine

Viele Veganer*innen, Vegetarier*innen, aber auch einige Menschen, die Fleisch essen, möchten auf den Verzehr von Gelatine verzichten. Da Gelatine in so vielen Produkten enthalten ist, ist dies nicht immer ganz einfach. Allerdings wird auch von der Industrie schon vegetarische und vegane “Gelatine” angeboten – wie das “vegetarische Fruchtgummi”, bei dem statt Gelatine Bienenwachs verwendet wird.

Gelatine kann zwar nicht “vollwertig” ersetzt werden, da die Gummibärchen eine andere Konsistenz haben, sie schmecken aber trotzdem gut. Viele Hersteller setzen mittlerweile bei Fruchtgummis auf Pektin als pflanzliche und damit vegane Variante.

Hier einige pflanzliche Alternativen im Überblick:

  • Pektin: Wird aus den Zellwänden verschiedener Obstsorten, speziell Äpfeln, aber auch Zitrusfrüchten, gewonnen. Pektin eignet sich zum Gelieren, beispielsweise für die Herstellung von Marmelade und Tortenguss. Es ist auch in vielen fertigen Gelierzuckern enthalten.
  • Agar Agar: Wird aus Meeresalgen gewonnen und spielt vor allem in der Medizin eine große Rolle als Nährboden für Bakterien. Auch für die Zubereitung von Desserts, Sülzen und Gelees eignet es sich hervorragend. Es ist in Form von Flocken oder Pulver erhältlich.
  • Carrageen: Auch bekannt unter dem Namen “Irisches Moos”, wird wie Agar Agar aus Meeresalgen gewonnen. Einsatz findet das Geliermittel unter anderem bei der Herstellung von Eiscreme und Kuchen. Bei veganem Wein wird es zur Klärung verwendet.
  • Sago: Wird aus der Sagopalme gewonnen, kann aber auch aus Kartoffeln oder Maniok isoliert werden. Es handelt sich hierbei um weißliche, gekörnte Stärke, die sich zum Andicken von Soßen, Puddings, Grützen und Suppen verwenden lässt.
  • Guarkernmehl: Das Mehl besteht aus den gemahlenen Samen der Guarpflanze. Es sorgt bei Speisen für eine cremige Konsistenz, verliert bei größeren Mengen Zucker allerdings an Wirkung.

Daneben gibt es noch weitere Alternativen, wie Johannisbrotkernmehl, Alginat oder Aquafaba. Aufgrund des gestiegenen Interesses an veganer oder vegetarischer Ernährung ist das Angebot an Ersatzprodukten mittlerweile groß.

BSE und Gelatine

Da Gelatine bisweilen auch aus Teilen von Rindern hergestellt wird, rückte während des BSE-Skandals zu Beginn des neuen Jahrtausends die mögliche Übertragung des Erregers der Bovinen spongiformen Enzephalopathie (BSE) in den Fokus.

In fact, gelatine is a safe food due to EU-wide manufacturing regulations. For example, only cattle parts that are free of BSE risk material may be used for the production of gelatine. Risk material includes, for example, the spinal cord, skull and eyes of cattle. In addition, bovine gelatine must be produced in a process that destroys the pathogen in any case (including the use of hydrochloric acid and heating the material to over 138 degrees). In addition, as already mentioned, a large part of the gelatine used in Germany is made from pigskin.

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