Loperamide for diarrhea

The active ingredient loperamide belongs to the group of opioids. While many opioids act primarily in the central nervous system, loperamide exerts its effects in the intestine. Therefore, the active ingredient is primarily used to treat acute  diarrhea  . Ingestion can cause side effects such as headaches, fatigue, dry mouth or abdominal cramps. Find out more about the effects and dosage as well as interactions, contraindications and side effects of loperamide here.

 

Effect of loperamide: stop diarrhea effectively

Loperamide is used to treat acute diarrhea (diarrhea) when the  cause  of the diarrhea  is unknown  or when no other treatment is possible. If you know what is causing the symptoms, it is better to start a causal therapy. Because taking the active ingredient only combats the symptoms that occur. Loperamide is also used to treat  irritable bowel syndrome  when diarrhea is the main symptom.

Loperamide binds to the opioid receptors in the intestine and ensures that the intestinal movement (peristalsis) is inhibited. This reduces the frequency of defecation and stops diarrhea. Loperamide works very quickly, usually after just a few hours. Despite the administration of the drug, it should not be forgotten to   counteract the loss of fluids with drinks rich in minerals .

The active ingredient is one of the antidiarrheals. Both over-the-counter and prescription products are available.

Side Effects of Loperamide

Side effects can occur when taking loperamide. The most common side effects include:

  • Gastrointestinal complaints such as  flatulenceconstipation , abdominal cramps,  nausea  or vomiting
  • headache
  • dizziness
  • fatigue
  • dry mouth
  • skin rash

Rarely do side effects such as  intestinal paralysis  or  intestinal obstruction  and  itching  occur. If there is a defective blood-brain barrier, there may be other side effects. Then the active substance can also influence the central nervous system.

In severe overdoses, loperamide can lead to severe  cardiac arrhythmia  and even cardiac arrest.

Taking loperamide: dose correctly

Loperamid steht unter anderem in Form von Kapseln, Tabletten, Brausetabletten, Tropfen, Lösungen zum Einnehmen und Plättchen zur Verfügung. Kapseln und Tabletten sollten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen, Plättchen im Mund zergehen gelassen werden. Brausetabletten und Lösungen zum Einnehmen werden nach Packungsbeilage angewendet. Handelsnamen von Medikamenten mit Loperamid sind unter anderem Imodium® oder Loperamid-ratiopharm® akut.

Bezüglich der Dosierung von Loperamid sollten Sie am besten eine*n Arzt*Ärztin oder Apotheker*in um Rat fragen. Bitte verstehen Sie die folgenden Dosierungsangaben daher nur als Richtwerte:

  • Generell gilt, dass bei akutem Durchfall zu Beginn einmalig vier Milligramm Loperamid eingenommen werden können.
  • Danach können nach jedem ungeformten Stuhl weitere zwei Milligramm verabreicht werden.
  • Insgesamt darf eine tägliche Dosis von zwölf (ohne Verschreibung) beziehungsweise 16 Milligramm (nach Verordnung) nicht überschritten werden.

Bei Kindern sollte die Dosierung immer individuell ärztliche bestimmt werden. Tabletten und Kapseln sind für Kinder unter zwölf Jahren aufgrund des hohen Wirkstoffgehaltes nicht geeignet. Für Kinder über zwölf Jahren gilt, dass pro Tag nicht mehr als acht Milligramm und pro Einzeldosis nie mehr als zwei Milligramm verabreicht werden dürfen.

Dauer der Einnahme

Bei akutem Durchfall sollte Loperamid höchstens zwei Tage in Folge angewendet werden, da es ansonsten zu schweren Verstopfungen kommen kann. Insbesondere bei starken Darmkrämpfen oder bei Reisedurchfall sollte die Anwendung nur kurzzeitig erfolgen.

Eine Langzeiteinnahme von Loperamid sollte nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Bei chronischen Durchfällen werden meist täglich vier Milligramm empfohlen.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Wird Loperamid gleichzeitig mit anderen Medikamenten eingenommen, kann es zu Wechselwirkungen kommen. So kann bei der gleichzeitigen Einnahme von Chinidin, Ketoconazol, Doxepin und Verapamil eine Atemdepression auftreten. Das bedeutet, die Atmung wird stark abgeflacht.

Ebenso sind Wechselwirkungen in Verbindung mit dem AIDS-Medikament Ritonavir möglich. Tritt bei AIDS-Betroffenen nach der Einnahme ein aufgeblähter Bauch auf, muss die Einnahme sofort beendet werden.

Bitte lesen Sie stets sorgsam den Beipackzettel des von Ihnen verwendeten Medikaments, da dieser weitere Hinweise auf mögliche Wechselwirkungen enthalten kann.

Gegenanzeigen

Loperamid darf nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff vorliegt.

Ebenso darf der Wirkstoff nicht eingenommen werden, wenn eine Verlangsamung der Darmbewegung verhindert werden muss. Dies ist unter anderem bei einer Darmlähmung oder einem Darmverschluss der Fall, aber auch bei Verstopfungen oder Blähungen. Wird eine bakterielle Infektion als Durchfall-Ursache vermutet, etwa durch Salmonellen, ist eine Ruhigstellung des Darms ebenfalls nicht ratsam, da die Bakterien sonst nicht aus dem Darm hinausbefördert werden können.

Daneben sollte Loperamid auch nicht eingenommen werden bei:

  • Durchfall, der durch eine Antibiotikaeinnahme hervorgerufen wurde.
  • Darmerkrankungen, die durch Bakterien (beispielsweise Salmonellen) ausgelöst wurden.
  • Durchfall, der mit Fieber oder Blut im Stuhl einhergeht.
  • einem akuten Colitis ulcerosa Schub.

Loperamid wird über die Leber abgebaut. Betroffene, die an einer Lebererkrankung oder an chronischem Durchfall leiden, dürfen den Wirkstoff nur nach einer sorgfältigen Risiko-Nutzen-Abwägung durch den*die behandelnde*n Arzt*Ärztin einnehmen.

Loperamid während der Schwangerschaft

Loperamid sollte während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da bislang noch nicht genügend Erfahrungen bezüglich möglicher Folgen vorliegen. Da der Wirkstoff in geringen Mengen in die Muttermilch übergehen kann, sollte auch während der Stillzeit besser darauf verzichtet werden.

Loperamid bei Kindern

Likewise, the active ingredient should not be used in children under the age of two. In older children between the ages of two and twelve, loperamide may only be used after a careful medical risk-benefit assessment. Since the tablets and capsules are usually dosed too high, other dosage forms should be prescribed here. The dosage must be calculated individually, depending on body weight.

 

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