Osteoarthritis of the knee: Symptoms and treatment for osteoarthritis in the knee

Osteoarthritis of the knee: Symptoms and treatment for osteoarthritis in the knee

With  osteoarthritis,  the wear and tear of the joint cartilage causes pain and restricted movement. By far the most common  form of osteoarthritis  is knee osteoarthritis, also known as gonarthrosis. It mainly affects people over 60 years of age, but in rarer cases it can also occur in younger people. Below you will find out what causes osteoarthritis in the knee, what symptoms can indicate knee osteoarthritis and how it can be treated.

Gonarthrosis: definition and development

Gonarthrosis refers to a form of osteoarthritis that occurs in the knee, more precisely in the knee joint. The knee joint is the largest joint in the human body. It can be bent and stretched like a hinge. The joint does a lot of work because the knee supports the entire body weight with every step.

Gonarthrosis occurs when the cartilage layer of the knee joint gradually wears down. As a result, the kneecap, femur and  shinbone rub  against each other. This results in cartilage damage (chondropathy) and damage to bony structures, which in turn increases friction. Osteoarthritis is classified as a rheumatic disease.

Causes and risk factors of osteoarthritis of the knee

The development of knee osteoarthritis can be promoted by various factors. A common cause is normal age-related wear and tear: depending on the study, between 30 and 90 percent of people over 60 are affected by gonarthrosis. This wear is accompanied by a loss of synovial fluid and wear and tear of the cartilage layer.

In addition, overloading can cause cartilage damage. The triggers include being  overweight , broken bones or ligament injuries that have not healed properly   , poor posture due to knock-knees or bowlegs, and heavy strain from sports. In particular, so-called “high-impact sports” can promote the development of knee osteoarthritis. These sports are characterized by peak loads and quick and abrupt changes in movement. These include, for example, ball sports, jogging or aerobics.

Forms and degrees of gonarthrosis

The age-related form is referred to as  primary gonarthrosis.  If the disease arises due to incorrect loading, this is referred to as  secondary gonarthrosis.

Osteoarthritis in the knee can affect different parts of the joint: Damage to the femoropatellar joint (kneecap joint) is referred to as  retropatellar arthrosis.  In medial gonarthrosis, the inward part of the knee joint is affected by wear and tear. In  lateral gonarthrosis  it is the outer part. If osteoarthritis occurs in all parts of the knee joint, it is called  pangonarthrosis.

Knee osteoarthritis itself is divided into four levels of severity, regardless of the form. What is crucial is how severely the cartilage surface is frayed, i.e. divided into its individual components, and thus the smooth surface is damaged:

  • Grade 1 (latent): The cartilage surface is light and superficially frayed.
  • Grade 2 (manifest): There is widespread fraying of the cartilage surface. Cracks occur.
  • Grade 3 (activated): The cartilage is severely damaged (severe fraying), and the bones are also already affected by damage. There are also deep cracks, which, however, do not extend to the bone structures. There is  inflammation  in the joint.
  • Grade 4 (decompensated): The articular cartilage is severely damaged or even completely disappeared, and the bone is exposed.

Symptoms of osteoarthritis in the knee

The symptoms of gonarthrosis depend on the severity of the disease.

In the early stages of the disease, the main symptoms are  start-up pain,  i.e. pain in the knee after a long period of rest; the knee is stiff. After a short time, the symptoms improve and the knee is “worn in”.

As the disease progresses, pain occurs  after putting pressure  on the knee. The symptoms particularly occur when going uphill, going downhill or climbing stairs. The pain can be either stabbing or dull.

Ist die Arthrose im Knie weit fortgeschritten, kommt es auch beim Laufen gerader Strecken zu Schmerzen. Je nachdem, wie groß die Schädigung ist, treten die Beschwerden dann entweder sofort oder verzögert auf. Das Kniegelenk kann sich infolge der Reibung entzünden. Dies zeigt sich durch Schwellungen und eine Überwärmung des Knies. Die Knieschmerzen können dann auch in Ruhe auftreten.

Eine Kniearthrose kann sich daneben auch durch knirschende oder knackende Geräusche bei Bewegung bemerkbar machen.

Diagnose der Gonarthrose

Besteht der Verdacht auf eine Kniegelenksarthrose, wird der*die Arzt*Ärztin zunächst klären, ob auslösende Faktoren für die Beschwerden vorliegen, die eine Arthrose begünstigen können. Auch die Art der Schmerzen (Anlauf-, Ruhe- oder Bewegungsschmerzen, Intensität) spielt eine Rolle.

Nach dem Arzt-Patient-Gespräch folgt die körperliche Untersuchung. Dabei wird das Knie abgetastet und hinsichtlich einer Schmerzempfindlichkeit, Rötungen oder Schwellungen untersucht. Auch die Beweglichkeit und das Gangbild werden überprüft.

Erhärtet sich der Verdacht auf eine Kniearthrose, kann das Knie geröntgt werden. Auf dem Röntgenbild wird sichtbar, wie weit die Veränderungen an Knorpel und Knochen bereits fortgeschritten sind. Blutproben können darüber hinaus Aufschluss über eine möglicherweise vorliegende Entzündung geben.

Arthrose im Knie – Therapie

Generell existieren viele Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose – doch nicht alle sind medizinisch anerkannt, hilfreich und sinnvoll. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine Arthrose nicht heilbar ist, denn ein geschädigter Knorpel kann nur bedingt und unter gewissen Umständen repariert werden. Ganz wichtig für die betroffenen Patient*innen aber ist, dass der Verlauf der Arthrose verlangsamt werden kann. Auch die Schmerzen können teilweise sehr gut behandelt werden.

Nicht-operative Behandlung der Gonarthrose

Liegt eine Arthrose im Knie vor, wird zunächst einmal versucht, den Verlauf der Erkrankung mit konservativen, also nicht operativen, Mitteln zu verlangsamen und die Schmerzen zu lindern.

Physiotherapie, Wärme- und Kälteanwendungen sowie Medikamente gehören zu den nicht-operativen Therapien und bringen oft Erleichterung. Daneben können orthopädische Hilfsmittel, wie Pufferabsätze für Schuhe und Gehstöcke, zur Entlastung beitragen. Ein weiteres Hilfsmittel ist die Knieorthese, also je nach vorliegenden Beschwerden eine Art Bandage oder auch Schiene, die das Knie stützt.

Auch wenn High-Impact-Sportarten unter gewissen Umständen eine Arthrose fördern können, sollten Betroffene nicht gänzlich auf Sport verzichten. Knieschonende Sportarten, wie Radfahren oder Schwimmen, wirken sich positiv aus und können dazu beitragen, die Beweglichkeit des Knies zu erhalten.

Auch Akupunktur kann bei Gonarthrose eine Behandlungsoption darstellen. Die Kosten dafür werden von einigen Krankenkassen übernommen.

Medikamente bei Kniearthrose

Am häufigsten werden kortisonfreie Schmerzmittel, sogenannte nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) zur Linderung der Beschwerden eingesetzt. Zu den NSAR gehören beispielsweise die Wirkstoffe Ibuprofen und Diclofenac. Letzterer kann auch in Form von Salben äußerlich gegen Entzündungen eingesetzt werden. NSAR wirken insgesamt gut gegen Entzündung und Schmerz, können aber, wie andere Medikamente auch, Nebenwirkungen mit sich bringen. Dazu gehören unter anderem Kopfschmerzen, Magenbeschwerden und Hautausschlag. Insbesondere bei längerer Anwendung (und bei empfindlichen Personen) führen sie zum Teil zu schwerwiegenden Nebenwirkungen, wie Magengeschwüren, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nierenfunktionsstörungen.

Eine Alternative zu NSAR können COX-2-Hemmer darstellen. Diese Wirkstoffe werden für die symptomatische Behandlung von Schmerzen und Entzündungen bei Arthrose und rheumatischen Erkrankungen verwendet. Solche Arzneimittel wirken im Körper zwar gezielter, sind aber dennoch nicht erheblich besser verträglich als die NSAR. Sie sollen lediglich seltener zu Problemen im Magen-Darm-Trakt führen.

Zur kurzzeitigen Linderung der Beschwerden können auch niedrig dosierte Opioide oder Kortikosteroide zum Einsatz kommen. Eine weitere Möglichkeit sind Injektionen mit Hyaluronsäure, deren Wirksamkeit jedoch umstritten ist.

Die (längerfristige) Einnahme von Medikamenten sollte in jedem Fall ärztlich besprochen werden. Auch wenn Sie Nebenwirkungen bei sich feststellen, sollten Sie mit Ihrem*Ihrer Arzt*Ärztin darüber reden.

Operationen bei Kniegelenksarthrose

Da eine Arthrose nicht heilbar ist, kann es vorkommen, dass eine Operation notwendig ist, um die durch die Erkrankung bestehenden Einschränkungen und Beschwerden zu lindern. Je nachdem, wie weit die Arthrose im Knie fortgeschritten ist, kann ein gelenkerhaltendes oder gelenkersetzendes OP-Verfahren gewählt werden.

Auch bei den gängigen Operationen bei Gonarthrose kann es zu Komplikationen kommen. Dazu gehören unter anderem Infektionen, Embolien, Nervenverletzungen oder tiefe Beinvenenthrombosen. Andererseits kann eine Operation dazu beitragen, die Beweglichkeit des Gelenks zu verbessern und Schmerzen zu reduzieren. Die Abwägung von Risiken und Vorteilen sollte im Einzelfall von Patient*in und Arzt*Ärztin getroffen werden.

Kniegelenkspiegelung (Arthroskopie)

Die Kniegelenkspiegelung kann ambulant oder stationär durchgeführt werden. Über einen kleinen Hautschnitt wird dabei eine Sonde mit Kamera eingeführt. Diese überträgt Bilder aus dem Inneren des Gelenkes auf einen Bildschirm. So kann der*die Arzt*Ärztin direkt das Gelenk begutachten und Schäden feststellen.

Anschließend wird eine Gelenkspülung (Lavage) mit Kochsalzlösung vorgenommen, bei der kleine Teile von Knorpel und Gewebe entfernt werden. So soll eine Entzündung gemildert werden. Die Gelenkspülung kann mit einer Wundsanierung (Debridement) kombiniert werden, bei der der Knorpel geglättet und Knorpelteile entfernt werden.

Die Wirksamkeit beider Verfahren ist nicht belegt, weshalb aktuell eine alleinige Anwendung dieser Methoden zur Behandlung nicht empfohlen wird.

Knorpelersatzverfahren

Wenn die Schädigungen am Gelenkknorpel örtlich begrenzt und noch nicht weit fortgeschritten sind, können mithilfe unterschiedlicher Verfahren Teile des Knorpels ersetzt werden.

Bei der autologen Knorpelzelltransplantation wird der betroffenen Person ein Teil des gesunden Gelenkknorpels entnommen. Dieser Knorpel wird im Labor künstlich vermehrt und kann anschließend wieder eingesetzt werden.

Außerdem gibt es das Verfahren, während der Gelenkspiegelung das defekte Knorpelareal anzubohren oder abzuschleifen. Dabei gelangen mit dem Blut Knorpelvorläuferzellen (Stammzellen) in die Region des defekten Knorpelgewebes und können sogenannte Faserknorpel bilden. Faserknorpel sind eine Art körpereigener Knorpelersatz.

Eine weitere operative Möglichkeit ist die osteochondrale Transplantation oder auch Knorpel-Knochen-Transplantation. So wird die Verpflanzung eines gesunden Gelenkflächenabschnittes in den Bereich eines Knorpel- oder Knorpel-Knochendefektes bezeichnet. Hierbei wird der Knorpel zusammen mit einem Stück des darunterliegenden Knochens verpflanzt.

Die gängigen Knorpelersatzverfahren sind aber nur in einem sehr frühen Stadium der Arthrose sinnvoll, sofern die Schädigungen noch auf einen kleineren Bereich beschränkt sind. Für spätere Stadien sind Knorpelersatztechniken nicht empfehlenswert.

Beinachsenkorrektur (gelenknahe Osteotomie)

Wenn bei jüngeren Patient*innen bis zum 50. Lebensjahr bei einer Fehlstellung der Beinachse nur der innere oder der äußere Gelenkbereich von einer Arthrose betroffen ist, kann auch die kniegelenknahe Korrektur des Achsenfehlers infrage kommen.

Durch eine Knochenumstellung, auch Osteotomie genannt, werden die Beine gerade gestellt und die Belastung wieder auf das gesamte Knie verteilt. So soll die mechanische Beanspruchung des Kniegelenks verringert und damit das Fortschreiten der Arthrose verzögert werden.

Zunächst wird bei diesem Eingriff einen Knochenkeil herausgesägt, dann wird der Knochen mit einer Metallplatte und Schrauben wieder verbunden. Die Metallteile müssen in einer weiteren Operation wieder entfernt werden.

Mögliche negative Folgen sind ein Beinlängenunterschied, eine verzögerte Knochenheilung mit Entwicklung eines sogenannten Falschgelenks (Pseudarthrose) oder eine Infektion des Metallplattenlagers. Diese Komplikationen sind jedoch relativ selten.

Radiosynoviorthese (RSO)

Liegt eine Entzündung der Gelenkschleimhaut vor, kann eine sogenannte Radiosynoviorthese, kurz RSO, dazu beitragen, die Schmerzen zu reduzieren. Dieses Verfahren wird eingesetzt, wenn alternative Therapiemethoden keine Besserung der Beschwerden gebracht haben.

Bei einer RSO wird eine radioaktive Substanz einmalig in das betroffene Gelenk, genauer die Gelenkhöhle, gespritzt. Durch die Strahlung entsteht im Inneren der Zellen der Gelenkschleimhaut kurzzeitige eine zusätzliche Entzündung. Das führt dazu, dass die von der ursprünglichen Entzündung betroffenen oberen Zellschichten zerstört werden, sodass sich die Schleimhäute regenerieren können.

Nach der Injektion muss das betroffene Gelenk für zwei Tage ruhiggestellt werden, um ein vorzeitiges Abfließen der radioaktiven Substanz zu verhindern.

Gelenkersetzende Operationen

Gelenkersetzende Operationen bedeuten den Einsatz von Knieprothesen: Hierbei werden die zerstörten Gelenkanteile entfernt und – wenn notwendig unter Korrektur einer Fehlstellung – durch künstliche Gelenkteile, sogenannte Endoprothesen, ersetzt. Bei etwa 80 Prozent der Betroffenen gelingt es, auf diese Weise die Schmerzen zum Stillstand zu bringen, und auch die Funktion des Kniegelenks verbessert sich.

Je nach Art und Lokalisation der Beschwerden werden unterschiedliche Endoprothesen eingesetzt. Man unterscheidet die unikondyläre und patellofemorale Endoprothesen sowie Totalendoprothesen (Knie-TEP).

Solche Kunstgelenke können mehr als zehn Jahre im Körper bleiben, aber sich auch nach einigen Jahren lockern, daher ist der Eingriff in erster Linie für ältere Menschen mit schwerer Gonarthrose geeignet. Bei jüngeren Personen ist er nur dann empfehlenswert, wenn wegen starker Schmerzen alternativ nur eine Kniegelenkversteifung infrage käme.

Arthrodese (Versteifung des Kniegelenks)

Bei der Arthrodese handelt es sich um eine Versteifung des Kniegelenks. Diese wird in der Regel nur durchgeführt, wenn die Schäden durch die Kniearthrose sehr massiv sind oder das Knie nicht mehr gestreckt werden kann. Im Rahmen der Operation werden zunächst die geschädigten Knorpelteile entfernt. Danach werden die angrenzenden Knochenflächen angeraut, um das Verwachsen zu fördern. Um die Knochen in die richtige Position zu bringen, werden sie mit Schrauben oder Platten fixiert. Die Gelenkversteifung kann die Beweglichkeit verbessern und Schmerzen stark reduzieren.

Was kann man selbst tun? Übungen & Hausmittel

Neben der ärztlichen Behandlung können auch einige Übungen und Hausmittel dabei helfen, die Beschwerden bei Arthrose zu lindern.

Drei Übungen, die bei Arthrose im Knie helfen:

  1. Swing your knees:  Sit on an elevated surface, such as a table or elevated desk chair. It is important that your feet do not touch the ground. Allow the affected knee to swing back and forth freely. This stimulates the formation of synovial fluid and ensures its better distribution.
  2. Straighten your knee:  Sit upright and place the foot of the affected leg on a chair or stool at the same height. Extend your leg long. This helps maintain mobility in the joint.
  3. Raise your heels:  Place your legs hip-width apart. Then alternately lift your heels off the floor and lower them back down, as if you were running in place. This exercise is good for the leg muscles and strengthens the knee joints.

There are also other exercises that you can try for osteoarthritis in the knee joint. It is best to seek medical or physiotherapeutic advice.

Some  home remedies  are also intended to counteract the symptoms of osteoarthritis. This particularly includes anti-inflammatory  foods , such as  tea  made from nettle leaves or  fennel  , as well as fresh  fruit  and  vegetablesMeat  should only be consumed in small quantities. Cooling compresses can also help with acute inflammation in the knee joint.

How can you prevent gonarthrosis?

The following five tips can help you prevent knee osteoarthritis:

  1. Being overweight puts a lot of strain on the joints. Every kilo lost also benefits the knee.
  2. Injuries to the knee joint caused by sports accidents should be avoided by avoiding any overexertion of the body. This is where the main causes of sports accidents lie, which can later lead to osteoarthritis.
  3. Exercise is important because it ultimately nourishes the cartilage and keeps it supple. You should not practice strenuous sports such as football, snowboarding or tennis too intensively. Instead of jogging, walking,  aqua jogging  and swimming are endurance sports that are gentle on the joints.
  4. You should always drink enough – two to three liters of fluid a day, preferably unsweetened, without alcohol and  caffeine  , is ideal.
  5. You should wear flat shoes and use insoles if your feet are misaligned, such as flat or splayed feet, to avoid incorrect strain on the knee.

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