Rotaviruses – symptoms, treatment and vaccination

Rotaviruses - symptoms, treatment and vaccination

Rotaviruses are among the most common pathogens for gastrointestinal diseases in small children and babies. However, adults can also become infected with the rotavirus, especially older people over 60, who have a higher risk of infection. It is essential to prevent transmission and an outbreak of the disease since infections can also be fatal, especially for more minor children. Crucial protective measures against this form of acute infectious gastroenteritis are vaccination against rotavirus and general hygiene measures. What rotavirus is, how it is transmitted and contagious, and critical facts about vaccination and other preventive measures are below.

What are rotaviruses?

Rotaviruses belong to the Reoviridae group, a family of non-enveloped viruses. There are seven subgroups, of which group A is the most common worldwide. They are among the most common causes of gastrointestinal diseases in small children and infants.

In Germany, an average of around 50,000 cases of illness caused by rotaviruses are reported each year. Diseases with rotaviruses occur seasonally in the period from February to April.

 

Who Gets Rotavirus?

Children and babies between 6 months and two years are most often affected. This is because of the lack of immunity and the associated more manageable infection. Knowing that you can get infected several times and then go through another illness is also essential. A one-time infection does not protect against a renewed rotavirus infection; there is no immunity after the illness.

Rotavirus infection and disease can also occur in adulthood. However, these are usually milder than in children and often occur in the form of traveller’s diarrhoea.

Older adults and residents of older adults and nursing homes form a particular group. In contrast to younger age, the incidence of the disease increases among them. Similar to more minor children, more severe courses also occur here. According to the Robert Koch Institute (RKI), around 35 per cent of the reported rotavirus infections in the over-60 age group require inpatient treatment.

Contagion: how is rotavirus transmitted?

Infection with rotaviruses is predominantly fecal-oral. This means that transmission often occurs through smear infections, for example, by touching the toilet flush or the tap after using the toilet. Contamination can also occur through contaminated food and unclean water. Likewise, transmission within the family and thus the contagion of parents through their children is not uncommon.

It is also worth knowing that rotaviruses are very contagious. This means that just a few viruses are enough to cause disease.

 

Symptoms: How do you recognize a rotavirus infection?

Once an infection has occurred, it usually takes one to three days until the disease breaks out ( Incubation period).

The symptoms in children can manifest themselves as follows:

In infants and small children, the disease is often more severe than with other pathogens that cause gastrointestinal diseases, such as Noroviruses. The symptoms can range from no symptoms to mild diarrhoea to severe illness.

A significant danger, especially in younger children and babies, is dehydration caused by fever and diarrhoea (Dehydration). If treated too late, this can even lead to death. Therefore, any suspected infection with rotaviruses should always be clarified by a doctor.

How long does a rotavirus infection last?

After incubating for one to three days, the disease symptoms usually persist for two to six days and then subside independently. 

Rotavirus: How long are you contagious?

You are still contagious after the symptoms have subsided for around eight days, as the viruses are still with you during this time, excreted in the stool. Even during this period, transmission can occur when the sick person no longer shows any signs of illness. Premature babies and immunocompromised people can sometimes excrete the viruses for over eight days.

 

How is rotavirus infection diagnosed?

Allein anhand der Symptome kann eine Infektion mit Rotaviren nicht diagnostiziert werden, da sich anhand des Krankheitsbildes kein Unterschied zu anderen Durchfallerregern, wie etwa dem Norovirus, feststellen lässt. Der Nachweis erfolgt in der Regel anhand der Untersuchung einer Stuhlprobe der Patient*innen.

Wie sieht die Behandlung der Erkrankung aus?

Die Behandlung einer Rotaviren-Infektion unterscheidet sich nicht von der anderer Durchfallerkrankungen. Es ist kein Antibiotikum notwendig, da es sich beim Erreger um ein Virus handelt. Antibiotika sind nur bei Infektionen mit Bakterien notwendig und sollten generell immer sparsam eingesetzt werden, um eine Resistenzbildung zu vermeiden.

Folgende Maßnahmen können bei einer Infektion mit Rotaviren, aber auch bei anderen Durchfallerkrankungen, getroffen werden:

  • das A und O: ausreichende Flüssigkeitszufuhr (Wasser, Kräutertees)
  • leichte Kost mit ausreichender Salzzufuhr (Suppen, Brühe, Salzstangen)
  • gestillte Säuglinge können bei Bedarf öfter als sonst angelegt werden
  • gegebenenfalls können sogenannte Elektrolyt-Ersatzlösungen aus der Apotheke eingenommen werden
  • Bettruhe
  • Kontaktbeschränkungen, um eine Ansteckung zu vermeiden
  • gründliche Händehygiene zur Vermeidung der weiteren Übertragung

Ein besonderes Augenmerk sollte auf Kleinkinder, Schwangere und ältere Menschen gelegt werden. Halten Durchfall und Erbrechen länger als vier Tage ohne eine Besserung an, tritt außerdem noch hohes Fieber auf und verschlechtert sich der Allgemeinzustand deutlich, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Dies gilt natürlich auch für andere Erkrankte.

Wird eine stationäre Aufnahme notwendig, erfolgt als Unterschied zum häuslichen Umfeld, eine Flüssigkeitszufuhr über die Vene, wodurch die körpereigenen Reserven schneller wieder aufgefüllt werden können.

Wie gefährlich ist eine Infektion mit Rotaviren?

Für Erkrankte mit normaler Abwehrlage, also einem intakten Immunsystem – in aller Regel trifft dies auf größere Kinder und Erwachsene zu – stellt die Infektion keine große Gefahr dar. Sie äußert sich wie die meisten anderen Durchfallerkrankungen auch. Dennoch sollte auf zuvor genannte Maßnahmen, vor allem eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, geachtet werden.

Allerdings können Rotaviren für neugeborene Babys, Säuglinge und kleinere Kinder gefährlich werden. Eine besondere Gefährdung besteht durch den großen Flüssigkeitsverlust, der im schlimmsten Fall zum Tod führen kann.

Vor allem in Afrika, Asien und Lateinamerika sind Rotaviren-Infektionen maßgeblich für die hohe Kindersterblichkeit verantwortlich. Schätzungsweise 600.000 bis zu 1.000.000 Todesfälle jährlich werden in diesen Ländern dem Virus zugeschrieben. In Deutschland sind Todesfälle glücklicherweise durch entsprechende Hygienemaßnahmen und die vorbeugende Impfung eine Seltenheit.

Infizieren sich werdende Mütter während der Schwangerschaft, hat dies in der Regel keine Auswirkungen auf das Ungeborene. Es besteht kein Risiko für Folgeschäden. Allerdings sollte auch hier auf genügend Flüssigkeit geachtet und im Zweifel ärztlicher Rat eingeholt werden.

 

Impfung gegen Rotaviren

Seit dem Jahr 2013 wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) eine Impfung gegen Rotaviren für alle Säuglinge unter 6 Monaten empfohlen. Die Impfung erfolgt dabei als Schluckimpfung mit einem Lebendimpfstoff. Das bedeutet, dass geringe Mengen des Erregers verabreicht werden. Diese sind völlig ungefährlich und lösen keine Erkrankung aus.

In Deutschland sind hierfür zwei Impfstoffe zugelassen, Rotarix® und RotaTeq®.

Wie oft muss man geimpft werden?

Bei Rotarix® müssen zwei Impfdosen, bei RotaTeq® drei Dosen verabreicht werden. Es muss, wie bei allen Lebendimpfstoffen, ein Mindestabstand von 4 Wochen zwischen den Einzeldosen eingehalten werden.

Wann sollte die Impfung erfolgen?

Beide Impfstoffe werden ab dem Alter von 6 Wochen empfohlen. Spätestens im Alter von 12 Wochen sollte die Impfung bei beiden Impfstoffen begonnen sein. Bei Rotarix® sollte sie vorzugsweise im Alter von 16 Wochen, spätestens jedoch im Alter von 24 Wochen abgeschlossen sein. Bei RotaTeq® sollte ein Abschluss vorzugsweise im Alter von 20 bis 22 Wochen erfolgt sein, spätestens jedoch bis zum Alter von 32 Wochen.

 

Welche Nebenwirkungen sind bei der Rotavirus-Impfung möglich?

Je älter die Babys zum Zeitpunkt der Impfung sind, desto höher ist das Risiko für eine sogenannte Darminvagination. Bei einer Invagination stülpt sich ein Darmabschnitt in den anderen und kann zur Abschnürung und Unterversorgung des entsprechenden Abschnittes führen. Im schlimmsten Fall stirbt das entsprechende Stück ab und eine Operation wird notwendig. Da das Risiko für diese Impfnebenwirkung mit zunehmendem Alter des Kindes steigt, sollte die Impfung so früh wie möglich abgeschlossen sein.

Generell lässt sich jedoch sagen, dass eine Invagination als Nebenwirkung sehr selten vorkommt. Das Risiko ist in der ersten Woche nach einer Impfung erhöht.

Symptome einer Invagination können beim Säugling in Form von starken Bauchschmerzen, anhaltendem Erbrechen, blutigen Stühlen, Anziehen der Beine und schrillem Schreien auftreten. In solchen Fällen sollte umgehend ärztliche Hilfe gesucht werden.

Bei einem Kind, das schon einmal eine Invagination hatte, sollte keine Impfung gegen Rotaviren durchgeführt werden.

Leichtere Nebenwirkungen können, wie bei allen Impfungen, Fieber, Durchfall oder Erbrechen sein. Gelegentlich wurden eine Erkältung, Bauchschmerzen oder Blähungen beobachtet.

Stillen und Rotavirus-Impfung – was ist zu beachten?

Care should be taken to avoid breastfeeding for one hour before and after vaccination, as this could affect its effectiveness. Otherwise, breastfeeding can continue as normal.

Does vaccination against rotavirus make sense?

Vaccination is beneficial for infants and small children to prevent deaths caused by persistent diarrhoea and the associated dehydration of the body. In this way, babies’ severe illnesses and hospital stays can be avoided.

After a complete vaccination, the protection lasts for around two to three years. After that, vaccination is no longer recommended. This is also why rotavirus infection can recur in later years despite vaccination.

There is also no recommendation for vaccination for adults. The recommendation primarily focuses on preventing serious illnesses in infants and small children. The disease is usually milder in older children and adults, so vaccination is unnecessary.

 

Prevention: How do I prevent rotavirus infection?

Vaccination in the first few years of life offers the best protection to prevent disease. General hygiene measures are also necessary, such as washing your hands. This is the most effective measure to prevent rotavirus infection.

If a family member is already sick, the following measures must be taken to prevent further infection:

  • Wash your hands with water and soap after every visit to the toilet, before preparing food, before eating and after changing the diapers of sick children. 
  • Frequent changes of bed linen, towels and washcloths and frequent washing at least 60°C.
  • Thoroughly clean and disinfect all surfaces, such as door handles or fittings, with which a sick person comes into contact. It is also essential to consider how long rotaviruses can survive. The viruses can survive for several days in dried stool and even for several weeks in water.

It should also be noted that sick children are no longer allowed to attend community facilities such as schools and kindergartens until they are no longer contagious to prevent further spread. Sick adults who work with food are no longer allowed to work until the infectiousness has ended. As previously mentioned, you are contagious while showing symptoms for up to eight days.

In addition, infections with rotaviruses have been notifiable since 2001, according to the Infection Protection Act.

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